Spesenbetrug

Spesenbetrug eines Dienststellenleiter in Köln Mülheim.

Der Geschäftsleitung einer großen deutschen Immobilienfirma meldet sich bei der Wirtschaftsdetektei ACURA Köln mit der Bitte um ein persönliches vertrauliches Gespräch.
Zwei Detektive fahren zur Hauptniederlassung der Immoblilienfirma nach Frankfurt/Main um im einem vertraulichen Gepräch mit der Geschäftsführung die Einzelheiten zu besprechen.
Die Geschäftsführung offeriert den beiden Detektiven den Verdacht des Spesenbetruges bei dem Leiter der Niederlassung in Köln- Mülheim Gisbert M.
Herr Gisbert M. ein langjähriger Mitarbeiter, der des in der Firmenhierarchie bis zum Niederlassungsleiter gebracht hat, reicht monatlich Spesen für Bewirtung von potenziellen Kunden ein, die 800,00 bis 1.000,00 € betragen.
Die anderen Niederlassungsleiter in Deutschland kommen hier im Monat auf 300,00 bis 500,00€ maximal.
Auch der Verkauf und die Vermietung der Immobilen von Herr M. steht nicht über dem seiner Kollegen.
Eine Kontrolle der Spesenabrechnungen durch die Wirtschaftsdetektive zeigt das es sich bei den Bewirtungsbelegen fast ausschließlich um zwei Nobelgaststätten in Köln handelt. Ein stadtbekanntes Sushi-Restaurant und eine bekanntes italienisches Restaurant.
Die Uhrzeiten der Belege weisen oft die Mittagszeiten aus.
Mit der Geschäftsführung vereinbaren die zwei Wirtschaftsdetektiv der Wirtschaftsdetektei ACURA Köln eine Observation des Herrn M. in Köln, beginnend am folgenden Werktag.
Schon am Observationstag verlässt Herr M. pünktlich um 12.00h sein Büro in der Innenstadt von Köln und fährt zu dem bekannten Sushi-Restaurant in der Kölner-Altstadt. Hier wird Herr M. sehr freundlich von einem älteren japanischen Mann begrüßt und an einem Tisch begleitet.

Ist Spesenbetrug ein Kavaliersdelikt ?

Die beiden Wirtschaftsdetektive nehmen ebenfalls unauffällig in dem Restaurant Platz.
Herr M. speist fürstlich bleibt jedoch die gesamte Zeit alleine am Tisch. Auch in den Folgetagen begleiten die Detektive Herr M. in die verschiedenen Restaurants, wobei das Sushi-Restaurant und das italienische Restaurant seine Favoriten sind. Die Detektive könne Herr M. zeitweise mit anderen Gästen sprechen sehen, aber keine kommt oder geht gleichzeitig mit Herr M. aus seinem Büro ins Restaurant.

spesenbetrug

Als im nächsten Monat wieder die Spesenabrechnung von Herr M. bei der Hauptniederlassung Frankfurt eintrifft, ist diese jetzt 1.230,50 € hoch. Herr M. rechnet an den beobachteten Tagen zeitweise drei Kunden ab die er bewirtet haben will. Die Bewirtungsbelege liegen als Beweis bei.
Die Wirtschaftsdetektei verfügt über ausgebildete Mitarbeiter die Vernehmungen ähnlich wie bei der Polizei durchführen.
Herr M. muss in die Hauptniederlassung in Frankfurt erscheinen und verfällt durch die gezielte Fragestellung der Detektive bald in Widersprüche. Letztendlich gesteht er den Spesenbetrug.
Er habe ein sehr gutes freundschaftliches Verhältnis zu den beiden Restaurantbetreibern und die geben Ihm immer wieder mal überhöhte Bewirtungsbelege, da ja nicht alle Kunden zur Mittagszeit eine komplette Rechnung verlangen. So bekam Herr M. diese Essen mit auf seinen Bewirtungsbeleg. Diese rechnete er dann als seine Spesen für Kundenbewirtung mit ab.
Auf Grund der gesammelten Beweise durch die Wirtschaftsdetektive der Wirtschaftsdetektei ACURA Köln konnte der langjährige Mitarbeiter sofort fristlos gekündigt werden.
Die Immobilienfirma bekam von Herr M. ein Schuldanerkenntnis und der entstandene Schaden von mehreren zehntausend Euro wird jetzt in Raten an die Firma zurückgezahlt.