Diebstahl

Hier ein aktuelles Fallbeisspiel der Wirtschaftdetektei ACURA Köln:

Der Mitarbeiter einer Schrottannahmestelle entwendet auf dem Betriebsgelände regelmäßig Kupfer- und Bronxeschrott und verkauft diese an einen befreundeten Aufkäufer. Auf Grund der erdrückenden gerichtsverwertbaren Beweise war der Arbeitgeber, sofort in der Lage diesen Mitarbeiter die fristlose Kündigung auszusprechen.

Wir von der Wirtschaftsdetektei ACURA bevorzugen den persönlichen Kontakt. Deshalb wird bei uns der Service groß geschrieben.
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Diebstahl

Obwohl der langjährige Mitarbeiter sofort eine form- und fristgerechte Kündigungsschutzklage einreichte, bestätigte das Arbeitsgericht die fristlose Kündigung mit der Begründung: Das von dem Arbeitnehmer begangene Vermögensdelikt

( Unterschlag bzw. Diebstahl ) ist, gegenüber seinem Arbeitgeber, eine schwerwiegende Verletzung seiner arbeitsvertraglichen Pflichten und missbraucht das in ihn gesetzte jahrelangen Vertrauen in gravierender Weise.

Die Wirtschaftsermittler der Wirtschaftsdetektei ACURA Köln haben mit Ihrer gerechtfertigten Observation maßgebliche Beweise in dieser Sache beschaffen können.

Wie ein defekter Automat den Job kosten kann

Verschafft sich ein Arbeitnehmer einen finanziellen Vorteil auf Grund eines technischen Fehlers in seinem Betrieb, ist eine fristlose Kündigung auch ohne vorherige Abmahnung angebracht. So urteilte das Landesarbeitsgericht Sachsen (Az. 1 Sa 407/14).

Ein angestellter Karosseriebauer durch einen defekten Getränkeautomaten an seinem Arbeitsplatz einen finanziellen Vorteil erschlichen. Bei der Wahl eines bestimmten Getränks entlud sich das Guthaben auf der persönlichen Checkkarte nicht um den Preis der Ware, sondern erhöhte sich um diesen. Der Mann tat dies bewusst und wiederholt.

Die Geschäftsleitung unterstellte ihm daraufhin Absicht ( Diebstahl ) und veranlasste ein Gespräch. In diesem entschuldigte sich der Angestellte für sein Fehlverhalten und sagte, er hätte dem Betrieb auf keinen Fall schaden wollen. Doch das konnte die Verantwortlichen schließlich nicht besänftigen. So erhielt der Mann, ohne vorherige Abmahnung, die fristlose Kündigung.

Und das zu Recht, wie das Landesarbeitsgericht Sachsen urteilte. Der Mitarbeiter habe sich durch einen Fehler des Getränkeautomaten finanziell bereichert und damit einen Vertrauensbruch begangen. Dies rechtfertige eine fristlose Kündigung, so das Gericht. Auch eine Abmahnung sei hier nicht nötig gewesen. „Eine Abmahnung dient dazu, dem Arbeitnehmer die Möglichkeit zu geben, sein Verhalten zu überdenken und in Zukunft zu bessern. In diesem Fall sei von einer Besserung aber nicht auszugehen, meint das Gericht. Es bestünde die berechtigte Sorge, dass der Mann in einer vergleichbaren Situation erneut so handeln würde