Abrechnungsbetrug

Abrechnungsbetrug / Spesenbetrug Köln

Wir von der Wirtschaftsdetektei ACURA bevorzugen den persönlichen Kontakt. Deshalb wird bei uns der Service groß geschrieben. Welche Frage Sie auch haben – rufen Sie uns einfach an: 0800/30010900

Unter dem Sammelbegriff des Abrechnungsbetrug fällt die spezielle Betrugsform z.B. im Rahmen des deutschen Gesundheitswesen, bei denen Krankenhäuser, Ärzte, Zahnärzte oder sonstige Leitstungserbringer wie Krankenpfleger, Logopäden, Psychotherapeuten Vergütungen berechnen obwohl die Leistungen garnicht erbracht wurden. Bei Firmen die Mitarbeiter im Außendienst beschäftigen tritt der Spesenbetrug in den letzten Jahren verhäuft auf. Auch hier reichen die Mitarbeiter oft Ihre Auslagen und Spesen falsch ab oder täuschen einen falschen Betrag vor und schaden damit im hohen Maße Ihr Unternehmen.

Der Arbeitgeber kann bei den beweisen „vorsätzlichen Betrug“ dem Mitarbeiter eine fristlose Kündigung aussprechen, ohne eine vorhergehende Abmahnung auszusprechen. So ein Urteil vom Arbeitsgericht Frankfurt/Main.

Die ACURA Wirtschaftsdetektei Köln hat für diese Fälle besonders geschultes Personal und kann durch Recherche und Observation diese besondere Art des Betruges mit gerichtsverwertbaren Beweisen unterbinden.

Kündigung wegen privater Nutzung einer Firmenkreditkarte

Überlässt der Arbeitgeber dem im Ausland tätigen Arbeitnehmer eine Firmenkreditkarte, damit der Arbeitnehmer anfallende Kosten/Aufwand begleichen kann, ist es dem Arbeitnehmer ohne eine entsprechende Vereinbarung nicht erlaubt, die Karte für private Zwecke einzusetzen. Nutzt der Arbeitnehmer die Karte für private Zwecke, stellt dies einen Verstoß gegen § 241 Absatz 2 BGB dar, der, idR nach einer Abmahnung, eine verhaltensbedingte Kündigung begründen kann. Eine Abmahnung ist entbehrlich, wenn der Arbeitnehmer weder anzeigt, die Firmenkreditkarte privat benutzt zu haben, noch dem Arbeitgeber die von ihm unfreiwillig verauslagten Gelder erstattet. (Az. 7 Sa 394/14 ).

Ein angestellter Vertriebsingenieur von seinem Unternehmen eine Firmenkreditkarte für Arbeitseinsätze im Ausland bekommen. Der Angestellte sollte mit der Kreditkarte für seine Arbeit anfallende Kosten wie Hotelaufenthalte oder Fahrtkosten direkt bezahlen können, ohne das Geld privat vorstrecken zu müssen. Dem Betrieb fielen jedoch wenig später Ungereimtheiten bei den Abrechnungen der Kosten auf. So hatte der Mitarbeiter offensichtlich private Ausgaben verschleiern wollen und offene Beträge einfach nicht zurückbezahlt. Er erhielt daraufhin die Kündigung. Dagegen zog der Ingenieur vor Gericht.

Doch das Landesarbeitsgericht Nürnberg gab dem Unternehmen recht: Der Arbeitnehmer habe in schwerwiegender Weise gegen seine Verpflichtung verstoßen, Rücksicht auf das Vermögen seines Arbeitgebers zu nehmen, so das Gericht. Zwar gab der Mann an, der Betrieb habe ihm nicht ausdrücklich verboten, die Kreditkarte privat zu nutzen. Das spiele hier aber keine Rolle. „Eine Firmenkreditkarte darf auch ohne ein ausgesprochenes Verbot grundsätzlich nicht für private Zwecke verwendet werden.

Eine vorherige Abmahnung sei letztendlich deshalb unnötig, weil der Mann dem Unternehmen nicht von sich aus angezeigt hatte, dass er die Kreditkarte privat nutzte und die unfreiwillig ausgelegten Kosten offensichtlich nicht erstatten wollte, erklärte das Gericht.